Ein Ferkel.

In der Aprilausgabe der Zeitschrift "Kinderkram" hat Kim Rede und Antwort gestanden. Über genervte Eltern, eine böse Omi und wie Gras einem helfen kann ein Pferd zu zeichnen...

 

Bitte stell dich kurz vor! Wer bist du, wo kommst du her?

Mein Name ist Kim Schmidt, ich bin 45 Jahre alt und lebe als freischaffender Comiczeichner und Autor mit Frau 2 Kindern und einem Hund in Dollerup, einem kleinen Dorf an der Ostsee, in der Nähe von Flensburg. Meine Comics und Cartoons unterzeichne ich immer mit KIM.

 

Was hat dich dazu gebracht, Comics zu zeichnen?

Gezeichnet und gemalt habe ich schon immer gern, zunächst vor allem mit Marmelade und Kakao auf Tapete und Tischdecke. Das war meinen Eltern auf Dauer zu nervig und sie versorgten mich mit Buntstiften und Malbüchern. Mein Onkel besaß zudem eine große Micky Maus Sammlung und gab mir die Hefte zum Angucken – lesen konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Ich war von den Bildern und Figuren begeistert und habe die immer wieder abgemalt und durchgepaust. Später in der Schule habe ich zu Konzentrationszwecken dann kleine Figuren und Comics in meine Hefte gekritzelt. So fing das an.

 

Welche Zeichner hat dich am meisten beeinflusst?

In den 70er Jahren gab es mehrere Comicmagazine, die hauptsächlich Serien aus Frankreich und Belgien veröffentlichten. Ich mochte und mag immer noch besonders gern Asterix, Lucky Luke und den bitterbösen Großwesir Isnogud. Alles Comics übrigens, die von Rene Goscinny getextet wurden. Der Mann war ein genialer Humorist. Mit Mangas hatte ich dagegen nichts am Hut – die gabs zu der Zeit ja auch so gut wie gar nicht in Europa.

Die neuen Stories von Asterix allerdings gefallen mir nicht mehr: Da gibt es nichts neues mehr zu entdecken. Aber nicht alle französischen Comics treten auf der Stelle: Viele haben sich weiter entwickelt. Das sieht man beispielsweise sehr gut an der Serie Spirou, deren neue Zeichner einen wunderbaren neuen Stil entwickeln und sehr moderne Geschichten erzählen.

 



 

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